Ein solides Fundament

„Zum einen studiere ich an der TU München Bauingenieurwesen und zum anderen trainiere ich zwei Mal täglich am OSP in Großhadern. 14 Stunden Tage sind daher für mich keine Seltenheit.“ – Manuel Scheibel in seiner Bewerbung für das Stipendium Dualer Karriere Kompass.

Manuel Scheibel vom TSV Abensberg ist schon fast so etwas wie ein alter Hase, wenn es um die duale Karriere im Leistungssport geht. Mit knapp 24 Jahren kann er bereits auf einen hervorragenden Bachelorabschluss (Note: 1,8) in Bauingenieurwesen blicken und im Moment steht er im 3. Semester des gleichnamigen Masterstudiengangs an der TU München. Um den Leistungssport und das Studium unter einen Hut zu bekommen, zog er bereits vor einigen Jahren von seinem beschaulichen Heimatort Abensberg nach München. Dort trainiert er am Stützpunkt in Großhadern. Training-Uni-Training - ein ganz normaler Tagesablauf und dazu kommen die Reisen zu den diversen Wettkampforten, quer über den Globus. Zeit zum Ausspannen bleibt daher kaum. Einen Traum von seinem Leben nach dem Leistungssport gibt es bereits. Manuel Scheibel möchte später gerne sein eigenes Ingenieurbüro. Das ist sein ganz persönlicher Plan B. Doch im Moment richtet er seinen Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Das ist der sportliche Traum von Manuel Scheibel. Und um sich diesen Traum erfüllen zu können, muss er unter den Top 18 der Weltrangliste sein. Hierfür sind Starts bei den großen Weltturnieren, wie Grand Slam und Grand Prix wichtig, denn dort gibt es die Weltranglistenpunkte, die am Ende der Qualifikationsphase bestimmen, welche Judoka jeder Gewichtsklasse zu den Olympischen Spielen fahren. Einige Achtungserfolge gelangen ihm 2016 mit der Silbermedaille bei den U 23 Europameisterschaften, sowie einem 7. Platz beim Grand Prix in Zürich 2017.
Die finanziellen Mittel für die Reisen zu den großen Turnieren stemmt Manuel Scheibel zum Teil mit der Unterstützung seiner Eltern. Daher freut er sich jetzt, dass er mit dem Gewinn des Stipendiums seine „Reisekasse“ aufbessern kann. Denn wie er auch in seiner Bewerbung anmerkt: „Es wäre am Ende sehr schade, wenn die Qualifikation für den Lebenstraum daran scheitert, weil man die entsprechenden Turniere nicht anfahren konnte.“ Das können wir nur zu 100 % bestätigen und freuen uns, dass wir einen Sportler wie Manuel, der über ein solides Fundament verfügt, unterstützen können.


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